ART BERTA

20. bis 30. Mai 2026

Im Quartier und in der Stadt Zürich zuhause, verstehen wir den Pop-up-Raum ART BERTA (Bertastrasse 11) als Chance, den Stadtteil künstlerisch zu beleben und Raum für gesellschaftspolitische Themen zu schaffen.

Vom 20.–30. Mai 2026 zeigen wir – fünf Fotograf*innen und Künstler*innen – eine Auswahl an Kunstobjekten und fotografischen Arbeiten.

Marvin Jumo widmet sich in seiner Arbeit Fragen von Maskulinität und versteht Fotografie als offenen politischen Diskursraum. Julian Huber präsentiert Tusche- und Ink-on-Paper-Arbeiten, in denen sich Identität, Popkultur und Folklore zwischen Eskapismus und Reflexion begegnen. Marco Schättin zeigt eine analoge Fotoserie der Bern Pride 2025 – flüchtige Porträts voller Sichtbarkeit, Solidarität und queerer Präsenz im öffentlichen Raum. Irina Garcia bewegt sich in ihren Arbeiten zwischen Intimität, Körperlichkeit und emotionaler Beobachtung und richtet ihren Blick auf Nähe, Alltag und zwischenmenschliche Beziehungen im Quartier. Jonathan Labusch zeigt Archivarbeiten zwischen Fotojournalismus und persönlicher Erinnerung und eröffnet zur Finissage (30. Mai 2026) mit eindringlichen Kriegsfotografien aus dem Libanon einen neuen Blick auf den Raum.

Unser Ziel: einen offenen Ort der Begegnung schaffen. Einen Raum für Austausch, Reflexion und Diskussion.

Der Pop-up ist für alle frei zugänglich.

Öffnungszeiten:
16 bis 19 Uhr (während der gesamten Laufzeit vom 20. bis 30. Mai 2026)
Zusätzliche Öffnungszeiten kommunizieren wir auf Instagram.

Während der Öffnungszeiten ist immer jemand vor Ort – für Gespräche, Fragen und Begegnungen.

Wir freuen uns auf euch!

“Kunst-Pop-up an der Bertastrasse”, Tagesanzeiger, 21. Mai 2026

“Kunstraum an der Bertastrasse, Tagblatt, 20. Mai 2026

Marco Schättin (*1988 in Brunnen SZ) ist ein in Zürich lebender Fotografie-Enthusiast, Autor und Kommunikationsexperte. In seinem Debütroman „Lockdown-Liebe“ (2021, Eigenverlag) verarbeitet er seine autobiografischen Erlebnisse aus New York. Es folgte der fiktionale Roman „Flaschenpost in Barcelona“ (2022, Eigenverlag) sowie der queere Ratgeber „Endlich frei!“ (2023, humboldt).

Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit widmet er sich leidenschaftlich der Fotografie und legt grossen Wert auf persönliche Weiterentwicklung – sowohl künstlerisch als auch menschlich.

Fröid, Widerstand und Liebi

An der ART BERTA präsentiert Marco Schättin seine fotografische Serie "Fröid, Widerstand und Liebi", die während der Bern Pride 2025 entstanden ist, bei der mehrere tausend Menschen in der Schweizer Bundesstadt für Gleichberechtigung, Sichtbarkeit und Solidarität auf die Strasse gingen.

Aufgenommen mit einer Canon Prima AF-8, zeigt die Serie flüchtige Begegnungen entlang des Weges durch die Berner Altstadt bis zum Bundesplatz, wo die Demonstration in ein Fest aus Musik, Politik und Empowerment überging.

Mit einem handgefertigten Schild in den Farben der Progress Pride Flagge trat er mit fremden Menschen in Kontakt – inmitten einer Menge voller Farbe, Bewegung und gelebtem Widerstand. Jedes Porträt wird so zur eigenen Stimme innerhalb eines kollektiven Ausdrucks queerer Präsenz.

20. bis 30. Mai

ART BERTA

20. bis 30. Mai – ART BERTA –

Bertastrasse 11

Zürich

Bertastrasse 11 – Zürich –

ART BERTA zu Gast

20.5.2026 Vernissage

21.5.2026 Gespräch: Christian Bobst

27.5.2026 Lesung: Heidi Grebe

29.5.2026 Kabarett: Ralf Schlatter

30.5.2026 WAR BERTA